Investitionen aus dem Ausland

Zwischen 2003 und 2008 waren die VAE der UN-Handels- und Entwicklungskonferenz (UNCTAD) zufolge nach Saudi-Arabien und der Türkei der drittgrößte Empfänger im Westlichen Asien von Investitionen aus dem Ausland (FDI). In einer im UNCTAD-Jahresbericht für 2009 veröffentlichten Studie westasiatischer FDI heißt es, dass die VAE 2008 einen Zufluss von ca. Dh51,4 Mrd. erhalten haben. Gleichzeitig warnt der Bericht aber auch, dass die mangelnde Aktivität auf den globalen Kreditmärkten 2009 wahrscheinlich zu einem Rückgang in den FDI führen wird.

Die Regierung hat sich aktiv bemüht, den Erwartungen der internationalen Anleger besser entgegen zu kommen. Voraussichtlich wird ein geplantes neues Gesellschaftsrecht zu einer Lockerung der Eigentumsbestimmungen für Ausländer führen. Nach dessen Inkraftsetzung im Jahr 2010 wird es internationalen Unternehmen auf bestimmten Sektoren, wie z.B. im industriellen Bereich, möglich sein, einen größeren Anteil an den von ihnen in den Emiraten errichteten Unternehmen zu besitzen.

Gegenwärtig verlangt das Gesetz, dass Ausländer von einem Staatsbürger der Emirate gesponsert werden und beschränkt ihr Eigentum an einem Unternehmen auf 49 %. Die Ausnahmen sind Freihandelszonen, wo ausländische Unternehmen 100-%ige Eigentümer sein können.